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Wetternews vom 20.04.2019


Viel zu trocken und zu warm im Trend

Derzeit leidet die Natur seit dem viel zu trockenen Sommer 2018 an akutem Regenmangel. Vor allem der trockene Februar 2019 verschlechterte die Regenbilanz. Mit nun steigenden Temperaturen kommt eine erhöhte Verdunstungsrate hinzu. Kommt Abhilfe?

Seit dem krassen Witterungswechsel an Ostern 2018, als Petrus den Schalter von Winter auf Sommer umstellte und fortan mit Regen geizte, leidet die Natur immer stärker und in immer mehr Regionen unseres Landes unter der sich verschlimmernden Trockenheit. Besonders der Februar 2019 war in einigen Landesteilen extrem trocken. Kein Wunder also, dass bereits jetzt die ersten Brände wegen Trockenheit ausgelöst werden und die Osterfeuer in vielen Regionen verboten wurden, allen voran im Osten. Von der Lüneburger Heide über das nördliche Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis zur Lausitz gilt in den kommenden Tagen vielfach die höchste Waldbrandgefahrenstufe, und das mitten im April. Unfassbar!

In diesem Jahr droht, wie schon im letzten Jahr, das Wasser der limitierende Faktor schlechthin beim Wachstum der Pflanzen zu werden. Nach der Dürre im letzten Jahr und dem unsäglich trockenen Februar, in dem im hessischen Ried, also in den südhessischen Gebieten östlich des Rheins, beispielsweise örtlich nur 10% des durchschnittlichen Erwartungswerts gemessen wurden, sind die Böden alles andere als ausreichend feucht.

Mit den nun steigenden Temperaturen erhöht sich die Verdunstung drastisch. Sollte also in diesem Frühjahr die Regenknappheit andauern und Regenwolken weiterhin häufig einen Bogen um Mitteleuropa machen, steht eine Verschärfung der Lage für die Pflanzen bevor, enorme Trockenschäden wären die Folge. Auch die Widerstandskraft der Flora gegenüber Schädlingen sinkt im Überlebenskampf auf ein Minimum.

Ein nasser Mai wäre also dringend nötig, um Schlimmeres zu verhindern. Doch stattdessen jagt ein Hoch das nächste Hoch bei uns in der Mittelfristprognose bis Anfang Mai - analog zu letztem Frühjahr. Immer wieder wandern die Hochdruckgebiete von Skandinavien südostwärts und dominieren unser Wetter mit warmer und trockener Luft.

Den Langfristprognosen zufolge ändert sich daran auch im Mai und Juni abgesehen von wenigen feuchten Tagen tendenziell nichts, im Gegenteil. Beide Monate zeichnen sich derzeit durch akuten Regenmangel und überdurchschnittliche Wärme und damit überdurchschnittliche Verdunstung aus. Das lässt nichts Gutes erwarten. Doch noch handelt es sich hierbei um einen Trend, so wetter.net. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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